Mieter
Initiative
Elstal

WIR BLEIBEN!

Auf der Tagesordnung der Wustermarker Gemeindevertretersitzung am 19.10.21 stand u.a. der Bebauungsplan E 36B “ Olympisches Dorf“ , konkret die Beschlussfassung über die öffentliche Auslegung des Entwurfes. Die Mieterinitiative kritisiert die unzureichende Bereitstellung von sozialem Wohnraum im Olympischen Dorf.

Wir fordern deshalb, im Olympischen Dorf das neue Baulandmobilisierungsgesetz anzuwenden, damit kann die Gemeinde Flächen für sozialen Wohnungsbau festschreiben. Um auf unsere Forderungen aufmerksam zu machen, verschickten wir vor der Sitzung einen Appell an den Bürgermeister und die Gemeindevertreter*innen, sich für die Belange der Elstaler Mieterinnen und Mieter einzusetzen. Außerdem führten wir vor der Otto- Lilienthal Schule in Wustermark eine öffentliche Demonstration durch.

Die MAZ berichtete am 22.10.21

Liebe Mitstreiter*innen, liebe Nachbarn,

am 11.9.21 fand die angekündigte Groß- Demonstration zu den Themen Mietenstop, Deutsche Wohnen und Co Enteignen, deutschlandweiter Mietendeckel etc. statt. Laut Veranstalter kamen ca. 20.000 Teilnehmer.
Auch die Mieterinitiative Elstal war mit einer kleinen Delegation vertreten.

Nach einer kurzen Auftaktveranstaltung am Alex setzte sich der Demonstrationszug gegen 13:30 in Bewegung. Er wurde auf seinem Weg am Roten Rathaus vorbei entlang der Straße unter den Linden, vorbei am Brandenburger Tor bis zur Straße des 17.Juni unterstützt von DJ’s und Trommler- Gruppen, die für super Stimmung sorgten. Unter den Teilnehmern waren u.a. der Deutsche Mieterbund,

Gewerkschaftsgruppen, Delegationen von Mieter-Aktivisten aus ganz Deutschland sowie die Initiatoren von „Deutsche Wohnen und Co enteignen “ sowie unzählige betroffene Mieter. Vor den Augen und Ohren von Presse und Öffentlichkeit konnten sich alle gebührend Gehör verschaffen und lautstark ihre Empörung über die verfehlte Mietenpolitik herauslassen.

Aus unserer Sicht war die Demo ein voller Erfolg. Es war beeindruckend, die Solidarität unter den Mitstreitern erleben zu dürfen. Die Politiker müssen sich warm anziehen. Bitte geht am 26. September zur Wahl und gebt Eure Stimme ab, nur so kann sich etwas ändern.

Viele Grüße
Petra
Von der Mieterinitiative Elstal

16.05.21

Vor zwei Jahren, am 22.05.2019, gründete sich die Mieterinitiative Elstal, nachdem in der Elstaler Eulenspiegelsiedlung Gerüchte über einen Verkauf an die Deutsche Wohnen (DW) die Runde machten, die sich im Verlauf trotz Dementierung durch die DW auch bewahrhei-teten. Fehlende Informationspolitik und mangelnde Transparenz der Gemeindeverwaltung veranlassten uns zu öffentlichkeitswirksamen Aktionen. So kam der Roburbus vom rbb nach Elstal. Es folgten Unterschriftensammlungen „Gegen Verdichtung und Miethaie“ und „Keine weitere Verdichtung am Radelandberg !“, Flyerverteilaktionen, Demonstrationen, wir hattenLandtagswahlkandidaten zu Gast, brachten eine Petition auf den Weg und verschickten Wahlprüfsteine.Mittlerweile sind wir mehr und mehr in den Köpfen der Lokalpolitiker präsent, die unsere Beweggründe zunehmend verstehen und überwiegend teilen. Wir freuen uns über die anerkennenden Worte des Elstaler Ortsbeiratsvorsitzenden in der MAZ v.6./7.3.21, 

dass „…auch die relativ neue Mieterinitiative ein Ausdruck ist von sich stetig entwickelnden sozialen Engagements und Interesse an unserem Zusammenleben…“. Auch vom Bürgermeister ernteten wir viel Lob für unser Engagement. Wir wünschen uns von ihm aber noch größeres Verständnis und mehr Berücksichtigung bezüglich der von uns vor-gebrachten Mieteranliegen. An dieser Stelle möchten wir der Presse danken für die Thematisierung der Probleme und Anliegen der Elstaler*innen. Denn die Mietersorgen werden gera-de jetzt in der Corona-Pandemie nicht weniger. In dieser belastenden Zeit machten wir die Gemeinde mit Stellungnahmen und Briefen auf Ihre Rolle als Hoffnungsträger aufmerksam, hat sie doch mit der von uns geforderten Aufstellung von Milieuschutzsatzungen eine wirksame  Einflussnahmemöglichkeit auf das Schicksal von hunderten Elstaler Mieter*innen,

 zumal die Landesregierung die Gemeinde Wustermark nicht in die Gebietskulisse für die Mietpreisbegrenzungs- und Kappungsgren-zenverordnungaufnimmt. Gemeindeverwaltung und Gemeindevertretung haben hier die große Chance, sich deutlich für die Elstaler Einwohner*innen und nicht nur für Investoren-Interessen zu positionieren. Für die Zukunft hoffen wir auf die deutschlandweite Einführung eines Mietendeckels und die Ausdehnung der Mieterkampagne „Deutsche Wohnen enteignen“ . Wir werden die Entwicklungen dazu gespannt verfolgen und nach unseren Möglichkeiten unterstützen, zumal der Start der DW in Elstal für die Mieter*innen alles andere als beglückend war. Im Interesse der Einwohner*innen wünschen wir uns auch zukünftig weiterhin offene Ohren bei der Gemeindeverwaltung und den Ortsbeirats- und Gemeindevertreter*innen für die bestehenden Probleme und bedanken uns für das bisherige Engagement.

Die letzte Ortsbeiratssitzung in Elstal.

Unter anderem wurde über die Beendigung der Maßnahmen zur Aufstellung von
Milieuschutzsatzungen für die Kiefernsiedlung, Eulenspiegel -und Scharnhorstsiedlung und
Radelandberg abgestimmt.

Wer ist die Mieterinitiative Elstal?

Die Mieterinitiative Elstal ist ein Zusammenschluss von Elstaler Mietern , die sich gegen die stark steigenden Mieten und die Übernahme der Siedlungen durch Miethaie zur Wehr setzen.


Wir sind gegen die geplante Verdichtung mit Luxuswohnungen und daraus resultierender Zerstörung von Grünflächen und deren Tierwelt.


Dafür wollen wir uns vernetzen und die Kommunalpolitiker mit ins Boot nehmen!
Noch sind wir ganz am Anfang, aber wir werden mehr und wir werden wahrgenommen!

Was wir fordern:

Erhaltung von bezahlbarem Wohnraum, statt Vertreibung der Mieter!
Übernahme von Wohnungen und Grundstücken in kommunale Hand, statt Verkauf an MIETHAIE!
Den Schutz der bestehenden Grünflächen, statt weiterer Verdichtung der Wohnsiedlungen!
Die Durchführung überfälliger Instandhaltungs-maßnahmen, statt Verschlechterung der Wohnqualität für die Mieter!

Treffpunkt

Karl-Liebknecht-Platz
14641 Wustermark

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"Wer nicht kämpft, hat schon verloren!"

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