Mieter
Initiative
Elstal

WIR BLEIBEN!

NEWS

Liebe Nachbar * innen,

Sicher haben Sie von dem tragischen Brand in Priort gehört, bei dem eine Familie nicht nur ihr Heim, sondern auch noch ihre Hunde verloren hat.
Ein Freund der Familie sammelt Spenden über PayPal.
Die Mieterinitiative Elstal möchte auch helfen.
Hier veröffentlichen wir deshalb den Spenden – Link.

 
Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Bei der Gemeindevertretersitzung am Dienstag, 25.08.20, ging es in Wustermark unter anderem um die Bebauung des Radelandberges durch die Firma C&P. Im Vorfeld hatten bei einer Unterschriftensammlung der Mieterinitiative Elstal zum Thema „Keine weitere Verdichtung am Radelandberg !“ 222 Radeländer*innen unterschrieben, somit statistisch gesehen fast alle Anliegerhaushalte. Zusätzlich hatte die Mieterinitiative zu diesem Thema einen Brief an die Gemeindevertreter*innen und den Bürgermeister verschickt. Das Ergebnis der Unterschriftensammlung machte deutlich, welch große Hoffnung die Radeländer*Innen in eine Intervention der Gemeinde setzen, Gespräche mit C&P über die Möglichkeit von Ersatzgrundstücken zu führen, um die Bebauung der Grünflächen am Radelandberg zu verhindern.Im Sitzungsverlauf erfolgte die auch für die anwesenden Gemeindevertreter*Innen überraschende Mitteilung des stellvertretenden Bürgermeisters Herrn Schollän, dass bereits am Tag der Ortsbeiratssitzung am 04.08.20 die Bauanträge genehmigt worden waren (noch vor der Unterschriftenaktion und der Übergabe der Unterschriftenlisten an ihn am 18.08.20). Ebenso unerwartet präsentierte er dann einige inzwischen von C&P geänderte Gebäudeentwürfe (nun angeblich nur noch drei statt fünf Häuser und wohl etwas kleiner). https://www.cp-ag.at/news/immobilien-news/4-trees-buche 

Nach kontroverser Diskussion und Anhörung der Mieterinitiative kam schließlich zum Thema Radelandberg ein Antrag der Fraktion DIE LINKE zur Abstimmung, der (mit nur einer Enthaltung und in Abwesenheit der CDU) einstimmig angenommenen wurde. Auch der Bürgermeister stimmte dafür. Dieser hatte sich anfangs noch sehr distanziert und in seinen Ausführungen im TOP 2 (Bericht des Bürgermeisters) die Unterschriftenaktion zwar nicht erwähnt, später aber das Engagement der Mieterinitiative gelobt und Verständnis gezeigt. Mit der Abstimmung wurde die Gemeinde beauftragt, mit C&P über eventuelle Ersatzgrundstücke zu beraten, was die Mieterinitiative sehr begrüßte. Das Abstimmungsergebnis stellt ein erfreulich positives Signal der Gemeinde dar. Selbst wenn die Gespräche mit C&P nicht das von uns erhoffte Resultat bringen sollten, war unser aller Einsatz ganz und gar nicht umsonst. Denn wir haben gezeigt, dass sich die Einwohner*innen hier nicht alles gefallen lassen. Wer nicht kämpft, hat schon verloren! Wir waren einfach zu spät dran, da uns in den vergangenen Monaten seitens der Gemeinde der Eindruck vermittelt wurde, gegen das Bauprojekt der C&P am Radelandberg nichts mehr unternehmen zu können. Wir hoffen, dass sich in Zukunft solche Entwicklungen durch mehr Transparenz und bessere Kommunikation unter den Verantwortlichen vermeiden lassen.

Liebe Mitstreiter* innen, liebe Interessierte,

in der vergangenen Woche führten Mitglieder der Mieterinitiative Elstal in der Radelandsiedlung eine Unterschriften – Sammelaktion durch. Damit wollten wir die letzte Chance nutzen, die geplante Bebauung der Grünflächen am Radelandberg zu verhindern. Getreu dem Motto „Wer nicht kämpft, hat schon verloren! „(Wer noch nicht weiß, worum es geht, einfach mal auf die Homepage der C&P schauen.) Ein großer Dank geht an alle, die geduldig von Tür zu Tür gegangen sind und an alle, die die Sache durch ihre Unterschrift unterstützt haben! Insgesamt haben in der kurzen Zeit 239 Nachbarn unterschrieben, davon 222 aus der Radelandsiedlung. Heute nun, am 18.8.20, haben wir im Rathaus dem stellv. Bürgermeister die Listen übergeben.

 

Wir hoffen jetzt auf die Unterstützung der Gemeindeverwaltung und der Gemeindevertreter. Am 25.8. wird das Thema Radelandsiedlung in der Gemeindevertretersitzung behandelt. Dieses Mal ist es extrem wichtig, dass möglichst viele Bürger *innen als Gäste an der Sitzung teilnehmen, um den Gemeindevertretern klar zu machen, wie wichtig das Thema für uns ist! Nur mit Euch vor Ort hat die Sache Aussicht auf Erfolg! Infos dazu finden Sie unter ratsinfo.wustermark.de, Termine, Gremien, Tagesordnung etc.

Wir sehen uns!

 

Herzliche Grüße

Petra

Mieterinitiative und Linke fordern: Keine weitere Verdichtung der Wohnsiedlungen

Eine Unterschriftenaktion gegen die Bebauung freier Grundstücke in der Eulenspiegel- und Scharnhorstsiedlung sowie in der Radelandbergsiedlung haben Mitglieder der Elstaler Mieterinitiative begonnen. Die Wustermarker Linken bringen dazu Anträge in die Gemeindevertretersitzung ein.

Ein Hallo an alle Mitglieder, Freunde und Sympathisanten der Mieterinitiative Elstal.

 

Jetzt, nachdem die Eulenspiegel/Scharnhorstsiedlung an die Deutsche Wohnen verkauft sind,
genauer gesagt an ein Tochterunternehmen, die GSW und sich somit unsere schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet haben,
konzentrieren wir unsere Aktivitäten darauf, eine Milieuschutzsatzung für die erwähnten Siedlungsteile zu erreichen.

Somit haben sich unsere Bemühungen ein lebenswertes, bezahlbares Wohnen für die Mieter zu erhalten auf eine andere Schiene verlagert. Die Deutsche Wohnen und damit die GSW werden, weil profitorientiert, nicht offen und direkt ihre Rendite erhöhen. Das wird versteckt über sich stark erhöhende Nebenkosten erfolgen.


Deshalb der Appell an alle betreffenden Mieter/innen aufmerksam die Dinge zu verfolgen, die sich im und um das Haus herum abspielen.

Notfalls mit Datum und Uhrzeit erfassen bzw. dokumentieren wie oft und intensiv die Treppenreinigung erfolgt,
wie oft erfolgt der Rasen-bzw Heckenschnitt und welche ungewöhnlichen Maßnahmen noch so unternommen werden
mit denen Betriebskosten exorbitant in die Höhe getrieben werden können.

Hier sind alle gefragt um mitzumachen und wachsamen Auges der GSW Paroli zu bieten und auch der beginnenden Miterverdrängung Einhalt zu gebieten.

1-jähriges Jubiläum der Mieterinitiative Elstal

Vor einem Jahr, am 22.05.2019, gründete sich die Mieterinitiative Elstal. Auslöser waren Gerüchte über den geplanten Verkauf der Scharnhorst- und Eulenspiegelsiedlung an die „Deutsche Wohnen“ (DW). Dies veranlaßte die Mieterinitiative zu zahlreichen Projekten und Auftritten in der Öffentlichkeit. Der Roburbus wurde von uns nach Elstal eingeladen, Wahlprüfsteine an die Landtagswahlkandidaten verschickt, ein Kandidatenforum in der Aula der Elstaler Schule organisiert und eine Unterschriftensammlung zum Thema „Gegen Verdichtung und Miethaie“ durchgeführt. Darüber hinaus starteten wir 2019 eine an den Kreistag des HVL gerichtete Onlinepetition zum Thema „…Förderung von genossenschaftlichem Wohnen und Schaffung von sozialem und bezahlbarem Wohnraum…“. 

Es folgten mehrere Demonstrationen und Flyer, um auf die unbefriedigende Situation der Elstaler Mieter*innen aufmerksam zu machen. Regelmäßig besuchten wir Sitzungen von Gemeindevertretung und Ortsbeirat und stellten Fragen zu aktuellen ortspolitischen Maßnahmen und Erfordernissen bei der Wohnungsplanung. Auch in den von der Presse gesuchten Interviews mit uns hatten wir die Möglichkeit, für die Nöte und Ängste der Mieter*innen Gehör zu finden. 

Trotz wiederholter Dementierung der DW auf mehrere Nachfragen hin wurde der Verkauf der Eulenspiegel- und Scharnhorstsiedlung an eine Tochtergesellschaft der „Deutsche Wohnen“ nun zum 01.04.2020 vollzogen. Dies zeigt uns umso mehr, wie Wachsamkeit, Präsenz und Engagement bei Fragen im Umgang mit Mietwohnungen und Bauplanungen auch weiterhin nötig sein werden. Da zahlreiche Bebauungspläne Urgestein aus von vor über 10 Jahren darstellen, die der aktuellen Wohnungs- und Umweltsituation nicht mehr gerecht werden, ist aus unserer Sicht eine Überprüfung geboten. Diese Einschätzung teilen wir mit zahlreichen Ortspolitikern. Auch die Antworten des Bürgermeisters auf unsere Fragen bei der GVS am 12.05.20 zu bisherigen und geplanten Maßnahmen zur Förderung von sozialem und bezahlbarem Wohnraum ließen Übereinstimmung mit einigen unserer Sichtweisen erkennen. 

Für die Zukunft ist dies eine sehr erfreuliche und konstruktive Basis. Um auch weiterhin an die Interessen der Mieter*innen zu erinnern, streben wir noch mehr Präsenz der Mieterinitiative auf zukünftigen Gemeindefesten und Veranstaltungen an. Wir wünschen uns im Interesse der Einwohner*innen weiterhin offene Ohren bei der Gemeindeverwaltung und den Ortsbeirats- und Gemeindevertreter*innen für die bestehenden Probleme und bedanken uns für das bisherige Engagement.

Liebe Mitstreiter*innen! Liebe Nachbar*innen!

In den letzten Tagen wurden die Fragebögen zu den geplanten Milieuschutzsatzungen in der Eulenspiegel-, Scharnhorst- und der Kiefernsiedlung sowie am Radelandberg verteilt. Viele von Ihnen werden sie bereits ausgefüllt und zurück geschickt haben. Alle anderen möchten wir herzlich darum bitten, dies noch zu tun. Überzeugen Sie auch Ihre Nachbarn, die vielleicht noch nicht verstanden haben, wofür das gut sein soll und wie wichtig das ist. Sie wissen vielleicht , Milieuschutzsatzungen sollen Mietsteigerungen, z. B. durch unnötige oder Luxusmodernisierungen, entgegenwirken. Instandsetzungsmaßnahmen sind davon ausgenommen. Damit soll verhindert werden, dass durch solche Maßnahmen Menschen aus ihrem Wohnumfeld verdrängt werden. Lesen Sie dazu auch den Artikel in der BRAWO.

Haben Sie oder Ihre Nachbarn in den betreffenden Siedlungen vielleicht versehentlich keinen Fragebogen erhalten oder benötigen Hilfe beim Ausfüllen? Dann schreiben Sie uns bitte einfach, wir kümmern uns darum und helfen gerne. Einfach eine kurze Rückmeldung an Mieterinitiative@gmx.de oder auf Facebook.

Miethaie nicht willkommen

„Stiller Protest“ der Mieterinitiative Elstal anlässlich des Neujahrsempfangs des Bürgermeisters in Wustermark am 24.1.20

Neujahrsempfang des Landrates in Semlin am 17.01.20

Foto: Uwe Hoffmann

Wer ist die Mieterinitiative Elstal?

Die Mieterinitiative Elstal ist ein Zusammenschluss von Elstaler Mietern , die sich gegen die stark steigenden Mieten und die Übernahme der Siedlungen durch Miethaie zur Wehr setzen.


Wir sind gegen die geplante Verdichtung mit Luxuswohnungen und daraus resultierender Zerstörung von Grünflächen und deren Tierwelt.


Dafür wollen wir uns vernetzen und die Kommunalpolitiker mit ins Boot nehmen!
Noch sind wir ganz am Anfang, aber wir werden mehr und wir werden wahrgenommen!

Was wir fordern:

Erhaltung von bezahlbarem Wohnraum, statt Vertreibung der Mieter!
Übernahme von Wohnungen und Grundstücken in kommunale Hand, statt Verkauf an MIETHAIE!
Den Schutz der bestehenden Grünflächen, statt weiterer Verdichtung der Wohnsiedlungen!
Die Durchführung überfälliger Instandhaltungs-maßnahmen, statt Verschlechterung der Wohnqualität für die Mieter!

Kontakt

Treffpunkt

Karl-Liebknecht-Platz
14641 Wustermark

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"Wer nicht kämpft, hat schon verloren!"

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